Sterben, Tod und Trauer

Über das Sterben, den Tod und der anschließenden Trauer wird in unserer Gesellschaft kaum gesprochen. Diese Themen sind vielfach Tabuthemen. Warum ist das so? Weil die diese sensiblen Themen Angst bereiten. Doch jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens irgendwann mit dem Sterben, dem Tod und der Trauer konfrontiert.

Dass wir alle mal sterben werden, wissen wir. Doch über das Sterben wollen wir nicht nachdenken, weil dies in weiter Ferne liegt, glauben wir. Unser Leben ist vergänglich, doch viele Menschen leben so, als wenn es kein Ende gibt. Warum setzen wir uns nicht mit dem eigenen Tod auseinander? Weil wir Angst haben. Doch der biologische Tod ist nicht zu verhindern. Der Mensch besteht aus unzähligen Zellen, es geht in die Billionen, die mit der Zeit altern und irgendwann absterben. Der Körper des Menschen stirbt.

Wir neigen dazu, unangenehme Themen zu verdrängen. Dementsprechend geht auch die Gesellschaft mit diesen Themen sehr distanziert um. Schon bei der Erziehung unserer Kinder werden fatale Fehler gemacht. Kinder, seien sie auch noch so klein, müssen in einem Trauerfall miteinbezogen werden. Nur dann lernen sie gesund zu trauern. Dies wird sich dann im Erwachsenenalter positiv auswirken.

Sterben, Tod und Trauer gehören zum Leben. Nur wer gelebt hat, kann sterben. Und wer stirbt, hat gelebt. Wir sollten uns immer vor Augen führen, dass unser derzeitiges Leben nur begrenzt ist. Was danach kommt, wissen wir nicht. Deshalb sollten wir im Hier und Jetzt leben.

 

 

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