Wenn Trauer die Seele einfriert

Wer einen lieben Menschen verloren hat, leidet. Wer leidet, fühlt sich schlecht. Und wer sich schlecht fühlt, hat keine Lebensfreude mehr. Doch wie kann Lebensfreude aufkommen, wenn der Tod Einzug gehalten hat?

Trauer vergiftet die Seele. Doch die Seele vergiftet nur bei einer ungesunden Trauer. Wer sich seiner Trauer stellt und „gesund“ trauert, wird den Trauerprozess unbeschadet überstehen. Die Floskel „Das wird schon wieder“ hat auch einen positiven Ansatz. Wer sich seiner Trauer stellt, sie bearbeitet und verarbeitet, der kann dann sagen: „Es ist schon wieder.“

Trauernde dürfen sich nicht abschotten. Sie müssen sich nach einer gewissen Zeit der Trauer stellen. Nur dann kann das Leben wieder einen Sinn bekommen. Wer keine Bezugspersonen oder Verwandte hat, die ihn unterstützen, benötigen eventuell einen Menschen, der ihnen in dieser schweren Zeit beisteht. Hier kann ein Trauerbegleiter eine wahre Hilfe sein.

Ein qualifizierter Trauerbegleiter kann dafür sorgen, dass die Seele nicht einfriert. Durch eine individuelle Gesprächstherapie kann der Trauerprozess bearbeitet, verarbeitet und bewältigt werden. Wir

dürfen nicht vergessen, dass Trauer ein ganz normaler Prozess ist und nicht nur im Todesfall auftritt. Arbeitslosigkeit, Scheidung oder eine schwere Erkrankung kann Trauer auslösen.

Also Ihr lieben Trauernden. Öffnet Euer Herz, öffnet Eure Seele. Lasst Euch helfen, damit am Ende das Leben wieder einen Sinn bekommt. In diesem Sinne: „Alles Gute.“

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