Das Leben verstehen lernen

Viele Menschen leben so, als wären sie unsterblich. Krankheit, Tod und Trauer werden verdrängt. Sie passen nicht in unseren hektischen Alltag. Doch wir werden alle sterben und sollten nicht nur Leben, wir sollten auch lernen, das Leben zu verstehen.

Doch wie kann das Leben verstanden werden? Jeder hat vom Leben seine eigene Vorstellung. Die einen Leben, um zu arbeiten. Andere Arbeiten, um zu leben. Es gilt, einen goldenen Mittelweg zu finden. Das Leben ist vielseitig, gefährlich, langweilig, explosiv und zeitweise auch sehr anstrengend.

Wer sich über sein Leben Gedanken macht, muss auch das Sterben, den Tod und die Trauer einkalkulieren. Wer bin ich? Woher komme ich? Woher kommt das Ganze? Was ist Leben überhaupt? All dies sind philosophische Fragen, die nach einer Antwort suchen. Wer sich über solche Themen Gedanken macht, ist schon ein gutes Stück weiter.

Nur mit der Auseinandersetzung des eigenen Lebens kann das Leben im Ganzen verstanden werden. Dieses eine Leben kommt nicht wieder. Selbst wer an die Wiedergeburt glaubt, wird im nächsten Leben ein anderer sein. Deshalb ist es wichtig, das Leben jetzt zu verstehen. Denn irgendwann wird es zu spät dazu sein.

Buddha sagte: „Leben ist leiden.“ Ich sage: „Leben ist leiden und Lernen zugleich.“ Denn nur aus dem Leid kommt die Erkenntnis. Das Leid bietet eine Chance, über sich und das eigene Leben nachzudenken. Wer mit dem Leid richtig umgeht, wird verstärkt aus diesem hervorgehen. Ob wir das Leben jemals im Ganzen verstehen werden, ist fraglich. Wir sollten es jedoch versuchen, um am Ende glücklich zu sein. Denn jeder Mensch will glücklich sein.

 

 

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