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Chronische Trauer ist pathologisch

Trauer ist ein normaler Zustand, der nach einer gewissen Zeit immer mehr abnimmt. Wer jedoch über einen sehr langen Zeitraum keine Fortschritte in der Trauerverarbeitung erlebt, läuft Gefahr krank zu werden. Die Trauer wird chronisch und Mediziner sprechen dann von einer pathologischen Trauer. Wie äußerst sich der Beginn der pathologischen Trauer? Die verlängerte Trauerstörung umfasst Symptome wie:

  • eine dauerhafte Sehnsucht nach dem/der Verstorbenen und dem dazugehörigen Schmerz,
  • Schwierigkeiten, den Verlust zu akzeptieren,
  • ein Gefühl der Sinnlosigkeit und
  • Schwierigkeiten, sich mit (neuen) Aktivitäten zu beschäftigen.

Wenn einer dieser Symptome nach einer längeren Zeit auftritt, sollte Hilfe in Anspruch genommen werden. Da Trauernde dies Selbst jedoch nicht wahrhaben wollen, oder nicht in der Lage sind, den ganzen Prozess zu durchschauen, müssen Angehörige und liebe Freunde die Trauerbegleitung forcieren. Doch wie soll da vorgegangen werden?

Zunächst sollte über eine qualifizierte Trauerbegleitung nachgedacht werden. Eine mobile Trauerbegleitung ist hier ein

großer Vorteil, da der Trauerbegleiter die/den Trauernde/n zu Hause besucht und dort die Begleitung in Einzelgesprächen durchführen wird. Mit solch einer qualifizierten Trauerbegleitung kann eine pathologische Trauer verhindert werden. Vorab kann dies auch mit dem Hausarzt oder einem entsprechenden Facharzt besprochen werden.

Nutzt eine qualifizierte Trauerbegleitung, damit aus einer normalen Trauer keine pathologische oder chronische Trauer wird. Ich mache hier zwischen beiden Trauerarten noch einen Unterschied.

Meine Meinung: Die pathologische Trauer kann behandelt werden, bei der chronischen Trauer wird es schon schwieriger. Chronisch heißt dauerhaft und ist kaum noch zu behandeln. Und wenn, dann nur über einen sehr langen Zeitraum. Doch dazu haben chronisch Trauernde oftmals keine Kraft mehr.